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Nase

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Nase

Chronische Infektionen der Nasenschleimhaut, häufig mit Mitbeteiligung der Nasennebenhöhlen, sowie Nasenfunktionsstörungen, wie etwa eine eingeschränkte Nasenatmung oder kosmetisch störende äussere Nasenformen, sollten fachärztlich beurteilt werden. Die Ursachen sind nicht selten vielfältig, die Therapie, konservativ und chirurgisch muss entsprechend individuell angepasst werden.

 

Kopfschmerzen

Mittelgesichtsschmerzen können (müssen aber nicht) auf eine Problematik der Nase oder Nasennebenhöhlen hinweisen. Eine fachärztliche Abklärung, häufig kombiniert mit einem Computertomogramm, kann nötig sein um eine sinnvolle Therapie festzulegen.

Riechstörung

Die Riechschleimhaut als Riechorgan ist eine spezialisierte Schleimhautzone an der vorderen Schädelbasis in der Nase. Riechstörungen können nasale oder nicht nasale Ursachen haben. Neben ausführlichem Gespräch und HNO Untersuchung erfolgt eine standartisierte Riechtestung. Gelegentlich kann eine nasale Riechstörung konservativ oder chirurgisch behandelt werden, weswegen sich eine fachärztliche Beurteilung lohnen kann.

Schnarchen und Schlafapnoe

Schnarchen als physiologisches Lärmphänomen im Schlaf ist vor allem bei Männern häufig und ist für die Betroffenen harmlos. Kommt es aber im Schlaf zu Atmungsproblemen durch einen Kollaps der Rachenschleimhaut, kann ein Schlafapnoesyndrom auftreten. Hauptbeschwerden sind neben dem Schnarchen mit Atemaussetzern, wiederholtes Erwachen in der Nacht, vermehrte Tagesmüdigkeit mit allgemeinem Leistungsabfall und Sekundenschlaf während des Tages. Meist kann durch die Erhebung der Krankengeschichte, eine klinische Untersuchung und nach Durchführung einer ambulanten Messung des Blutsauerstoffgehaltes eine Verdachtsdiagnose gestellt werden, gelegentlich ist eine weitergehende Abklärung im Schlaflabor nötig. Patienten mit einer entsprechenden Verdachtsdiagnose werden bei uns interdisziplinär (HNO, Lungenfachärzte, Neurologen und Psychiater) abgeklärt.

Therapeutisch stehen sowohl für das Schnarchen, als auch das Schlafapnoesyndrom neben bevorzugt konservativen, auch chirurgische Therapieoptionen zur Verfügung

Kopfschmerzen

Je nach Art und Stärke des Traumas kann das Nasenskelett auf verschiedenste Weise beschädigt sein, was funktionelle oder kosmetische Auswirkungen haben kann. Meist erfolgt zuerst eine lokale Reposition in Lokalanästhesie in der Praxis mit Abwarten des weiteren Heilungsverlaufs, nur gelegentlich ist später eine Nasenkorrektur (Rhinoplastik) notwendig. In schweren Fällen empfiehlt sich eine sofortige Operation.

Nasenbluten (Epistaxis)

Nasenbluten ist häufig und meist harmlos, bei wiederholtem Auftreten empfiehlt sich eine fachärztliche Beurteilung und Behandlung. Bei nicht spontan aufhörendem Nasenbluten ist eine Notfallbehandlung angezeigt, bei der die Blutung meist in einer lokalen Betäubung mittels Verödung gestoppt werden kann, selten erfolgt eine Tamponade für 2-3 Tage, in ganz seltenen Fällen muss eine Blutstillung in Narkose erfolgen.

Nasenkorrektur (Rhinoplastik)

Die äussere Nase als wichtigstes Gesichtsmerkmal kann durch die angeborene Form oder nach einem Unfall oder einer Operation kosmetisch stören, manchmal auch funktionelle Störungen wie etwa eine Nasenatmungsbehinderung verursachen.

Die chirurgische Veränderung der äusseren Nase – die Rhinoplastik – ist ein komplexer Eingriff am knöchernen und knorpligen Nasenskelett. Die Eingriffe in Vollnarkose erfolgen im Spital. Die Nase ist nach dem Eingriff über wenige Wochen geschwollen – die definitive Formveränderung oft aber erst nach Monaten beurteilbar

Sinusitis und Nasenpolypen

Hautfalten sind meist Ausdruck eines natürlichen Alterungsprozesses oder der individuellen Veranlagung. Negativ beeinflussende Faktoren sDie Nase wird neben der äusseren Nase unterteilt in die beiden Nasenhauptgänge und die Nasenebenhöhlen – die Sinus. Mit Sinusitis werden häufig Mittelgesichtsschmerzen bei akuten Infekten der oberen Atemwege bezeichnet. Dieses Krankheitsbild entspricht jedoch nur selten den durch Bakterien verursachten Entzündungen der Nasennebenhöhlen, welche antibiotisch behandelt werden sollten.

Chronische Infektionen der Nasenschleimhaut sollten fachärztlich beurteilt werden. Gelegentlich finden sich als Ursache der Nasenbeschwerden Polypen – eine gutartige chronische Anschwellung der Nasenschleimhaut. Daneben finden sich selten auch andere Krankheiten oder Tumoren der Nasennebenhöhlen.

Neben möglichen nicht chirurgischen Therapien empfehlen sich häufig auch chirurgische Eingriffe zur Verbesserung der natürlichen Belüftung und Optimierung der Lokalbehandlung. Untersuchungen und chirurgische Eingriffe erfolgen mit Endoskopen durch die Nasenhaupthöhle ohne sichtbare Schnitte am Gesicht. Es kann direkt oder über einen Bildschirm operiert werden.

Verstopfte, trockene oder fliessende Nase

Diese Nasensymptome können anatomische Ursachen haben, Ausdruck einer chronischen Nasenschleimhautentzündung oder eine Kombination von beidem sein. Neben allergischen finden sich häufig auch nicht allergische Gründe, nicht selten sind die Beschwerden durch verschiedene Faktoren bedingt und umfassen auch die Nasennebenhöhlen.

Neben lokalen nicht chirurgischen Therapien empfehlen sich gelegentlich auch chirurgische Therapien, manchmal auch zur Optimierung der Lokalbehandlung. Nicht selten haben Patienten mit chronischen Nasenschleimhautentzündungen auch Beschwerden der unteren Atemwege wie etwa Asthma, entsprechend muss eine interdisziplinäre Beratung und Behandlung (HNO, Allergologe, Pneumologe) erfolgen.